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Produktexplorer

Willkommen im Produktexplorer. Hier finden Sie Datenblätter, Montageanleitungen, Zulassungen und vieles mehr über alle unsere Produkte.

Bei der Bestellung von Ersatzteilen und Identifizierung von Behältern wegen der Zulassung hilft Ihnen unser Ersatzteilservice per Foto in unserer App.

Gerne stehen wir Ihnen auch für telefonische Auskünfte zur Verfügung. Sie erreichen unseren technischen Service in der Kernarbeitszeit:

Werk Leimen06224 / 970250
Werk Nienburg05021 / 970350
Werk Heidenau03529 / 565850
GEP in Eitorf02243 / 920670

Außerhalb der Kernarbeitszeit steht für Sie eine zentrale Service-Nummer 01805 / 970200 (Montag bis Freitag bis 18.00 Uhr) zur Verfügung.

* Montag-Donnerstag: 07.30-16.30 Uhr, Freitag: 08.00-13.00 Uhr

Fluorierung

Seit 1998 werden alle PE-Heizöllagerbehälter mit einer Geruchssperre, die in zwei Offline-Fluorieranlagen mit jeweils 20 m³Kammern durch Nachbehandlung erzeugt wird, versehen.

Die Behälter aus dem so verbesserten Wandwerkstoff HD-PE, der all seine hervorragenden Eigenschaften behält, kennzeichnen wir mit dem PE-Plus-Label und mit dem Qualitäts-Label PROOFED BARRIER®.

 

PROOFED BARRIER Tanks mit diesem Zeichen lassen keinen Geruch durch

Die Fluorierung bedeutet für viele Kunststoffe aber nicht nur Permeationsverhinderung. Vielmehr eröffnet sie unseren Kunden neue grundlegende vorteilhafte Wege der Vorbehandlung von Kunststoffen in den Bereichen Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Qualität, Prozesssicherheit und Umweltschutz.

Die Vakuumkammern haben eine Länge von 6 Metern und bieten bei Öffnungsabmaßen von 1600 x 1700 mm vielfältige teilegeometrische Möglichkeiten. Gasförmiges Fluor besitzt die Fähigkeit selbst unregelmäßig geformte Oberflächen wie beispielsweise Gewebe und Vliese effizient und gleichmäßig zu behandeln.

Je nach Anforderungsprofil können die zu behandelnden Teile als lose Schüttung oder Gestellware behandelt werden.

Im Anschluss an die Fluorierung können die Teile entweder direkt weiteren Arbeitsgängen beim Kunden, wie beispielsweise das Lackieren, Bekleben und Bedrucken zugeführt werden, oder über längere Zeiträume zwischengelagert werden.

Der im Polymer auf Substitution eines Teiles der Wasserstoffatome durch Fluoratome beruhende Aktivierungseffekt ist langzeitbeständig.

Der gesamte Behandlungsprozessläuft vollautomatisch unter Benutzung modernster Computertechnik ab. Protokollarische Prozess- und Fertigungsüberwachung sind dabei eine Selbstverständlichkeit.

Die Fluorierung als Vorbehandlungsmethode zur Oberflächenspannungserhöhung ist nicht nur auf PE oder PP begrenzt, sondern zeigt auch bei Kunststoffen wie z.B. TPE, EPDM, PA, PMMA, Polyester und selbst Elastomerbauteilen zur Verringerung des Reibkoeffizienten Erfolge. Die Fluorierung wird selbst bei Werkstoffen wie Glas und Metall zur Verbesserung des Beschichtungsverhaltens und der Haftung von Lacken ins Gespräch gebracht.

Lesen Sie auch: "Darf’s ein Bisschen Fluor sein?" (PDF - 153 kB, Quelle: K-ZEITUNG)

Technische Beratung durch Herrn Dipl. Ing. Mike Weber:
Tel.: +49 (0) 6 224 / 97 02 51
E-Mail: weber@leimen.dehoust.de
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