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Eine Gärtnerei in Wiesmoor nutzt die umweltfreundliche Energieerzeugung durch zwei Pflanzenöl-Blockheizkraftwerke. Die Wärme wird zur Beheizung der Gewächshäuser eingesetzt; der erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Mit Raps-, Soja- oder Palmöl betriebene BHKWs unterliegen als Biomassekraftwerk der Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) inkl. NaWaRo-Bonus.

Die Versorgung mit dem nachwachsenden Rohstoff, in diesem Fall mit raffiniertem Palmöl, stellen zwei Pflanzenöl-Vorratstanks von Dehoust mit einem Volumen von jeweils 40.000 Litern sicher. Um die Lagertemperatur des Palmöls auf mindestens 50 Grad C. zu halten wurde im Bodenbereich der Behälter eine Rohrheizschlange 2" aus Stahl P235T1 für den Betrieb mit Heißwasser max. 95 Grad C und einem max. Druck von 6 bar eingebaut. Die Berechnung der Wärmebilanz in Bezug auf die Heizfläche erfolgte durch Dehoust. Die Außenisolierung der Tanks besteht aus 100 mm Mineralwolle, verkleidet mit verzinktem Blech als Isolierschutz. Obwohl kaltgepresstes Pflanzenöl als reines Naturprodukt als nicht wassergefährdend eingestuft ist hat sich der Anlagenbetreiber für doppelwandige Behälter mit Lecküberwachung entschieden, den auch hier gilt der allgemeine Besorgnisgrundsatz des WHG und der Betreiber haftet für eventuell hervorgerufene Umweltschäden. Die doppelwandigen Dehoust-Vorratstanks aus Stahl S235JR entsprechen der DIN 6616/2.
1/2015